5. Dezember 2016

Montag, den 05. Dezember 2016



Tagesbericht und -gedanken – , Montag, den  05. Dezember  2016



Angesichts der Wahl in Österreich bin ich enttäuscht (und wütend, über die vielen blinden Gutmenschen, die es noch immer zu geben scheint).  A.A. jubelt natürlich. Was sonst? Und die Freimaurer lassen grüßen! (Link!!!) und (Link!!!)  Wie blöd kann eine nur sein?

Und ich schreibe mal in den pn auf fb, nach gut zwei Wochen der absoluten Stille, an meine liebe Freundin A.: „Wie geht es Dir, meine liebe Schwester?(…ist geheuchelt. Zugegeben.) Habe lange nichts von Dir gehört....,…..so rein aus Freundlichkeit und Sorge…… (Ich bin einfach angepisst, nach ihrer neuerlichen Zurechtweisung....in unserem letzten Gespräch vor Wochen. Da hatte ich den Jörg erwähnt und das er so ein Ekzem am Beine hat. Da schnitt sie mir einfach mal das Wort ab und sagte mit barscher Stimme: "Darüber reden wir später." Nett.)
Antwort kam bisher keine. Ist doch recht reizend für eine, die sich besonderes "intellektuell" und menschenfreundlich wähnt.
Da hat „Es“ wohl doch noch mehr Gripps im Hirn. Ist mir nicht böse, nach den Wochen der "Stille", und beginnt sogar noch eine Konversation in den pn. Schau an. (Er/Sie/Es (?) hatte nach vielen, vergeblichen Anrufen aufgegeben. Es war mir schlicht und einfach nicht danach zu reden in der letzten Zeit.)

Die „Tages-Rotations-Routine“  ist mit der derzeitigen Kälte eingefroren.
Wenn es wieder ein wenig wärmer wird,  mach‘ ich damit weiter. (Das versprech‘ ich mir mal selber!) Denn im Bad wird jetzt trotz alledem NICHT geheizt.


……Und um mal ganz ehrlich zu sein, würde ich jetzt eigentlich mal gerne eine Rede vom "schlimmsten Österreicher aller Zeiten" hören. Der hat wenigstens nicht (so viel?) gelogen. Wäre auch viel besser, als das gegenwärtige Fernsehprogramm, für das man sogar noch bezahlen  MUSS. Selbst in der DDR gab‘s Propaganda völlig umsonst….auf zwei Kanälen.
Ist schon traurig und eigenartig, wenn man angesichts der politischen Lage, sogar bei Adi Trost suchen kann. Hätte ich vor Jahren nie gedacht. Aber Schuld sind die Politiker und die so genannten Elitären selber dran! 

Aber eigentlich würd‘ ich mich angesichts meines Alters und meiner Kränklichkeit lieber aus allem raus halten…und einfach nur, wenn geht (!!!), bis zum Ende halbwegs nur …..“leben“……..


4. Dezember 2016

Tagesbefindlichkeit – , Sonntag, den 04. Dezember 2016




Tagesbefindlichkeit – , Sonntag, den  04. Dezember  2016
So, Schluss jetzt mit der Lamentiererei!
Genug mit dem Selbstmitleid!
Das liegt jetzt wieder hinter mir und ich habe frischen Mut gefasst. (Auch wenn ER noch ein wenig brüchig ist....der Mut.)
Die Krämpfe im Unterbauch sind nicht mehr SO schlimm. Obwohl ich’s natürlich noch immer merke. So ein Ziehen und ein Gefühl, als würde ich nach unten raus alles verlieren, was da im Körper ist. Gerade so, als würde alles aus mir raus fallen. Ich weiß, das klingt jetzt komisch. Aber genau so fühlt es sich eben an.


Die Schweißausbrüche und die Schwächen haben auch nachgelassen. Ich vermute wirklich, dass es die Hormone vom Kassler- Schweinefleisch waren, die von oben nach unten in das Sauerkraut gezogen sind. Und ich habe das alles gegessen. Kein Wunder also, dass es mir die Füße weg gehauen hat. Insbesondere nach gut drei Monaten absoluter Fleischabstinenz. Na ja, gut, bis auf die Ente natürlich, als ich mit meinen Eltern und Jimmy essen war. Aber es war ja nur ein striktes Schweinefleischverbot.
Aus ethischen Gründen weiß ich natürlich, dass es anzustreben ist, gar kein Fleisch mehr zu essen. Ist mir schon klar. Das Problem bei uns ist allerdings oft, dass der Jörg ein reiner Fleischesser ist.
Gut, okay, wir essen getrennt und kochen separat. Aber manchmal, in seltenen Fällen, wie dem mit dem Sauerkraut, werfen wir halt alles auch mal zusammen. Aber offenbar darf ich auch DAS nicht mehr tun. Es geht schlicht und einfach nicht mehr. Punkt.


So, und jetzt mal zu meiner derzeitigen  Not-Medikation.
Alles, was in meinem Fall entzündungshemmend ist, wird gebraucht.
Omega 3 Fettsäuren. Boswelia. Und vor Kurzem erfuhr ich bei fb in der MS Gruppe von dem Wirkstoff Bromelain. Na ja, zwei Boswelia täglich, nehme ich so wie so. Jetzt habe ich die Dosis einfach mal verdoppelt….im Moment.  3 mal 3 Bromelain dazu für die ersten drei Tage. Dann 3 mal 2 drei weitere Tage und dann noch drei Tage 3 mal Eine.
Vom Omega 3 nehme ich sonst eine tägliche. Jetzt habe ich’s hochgesetzt auf drei pro Tag. Und offenbar, mit ein wenig Glück, schaff‘ ich’s auch, OHNE wieder ins Krankenhaus zu müssen.
Aber wie lange dauert es, bis die Hormone wieder draußen sind. Sie stören empfindlichst mein hormonelles Gleichgewicht, WENN ich das überhaupt so nennen kann. Denn, WÄRE es ein Gleichgewicht, was ja auch immer wieder durch stressige Situationen durcheinander kommt, wäre ich eben NICHT in dieser Gesamtsituation!
Ich denke, die Hormone spielen bei „dieser, meiner (Krankheit) Sache“ (die ich jetzt nicht benennen möchte, da schlechtes Mantra) eine große Rolle. Was auch von der Schulmedizin tunlichst vernachlässigt wird. Hier wird immer nur das Symptom behandelt. Nennt sich doch seit neuestens die Klinik, wo ich immer war, „Symptom-Klinik. Da war ich schon einigermaßen erstaunt (!!!), dass man rückwärtsgeht in der Zeit, anstatt nach vorne, auf neue Wege blickt. 

3. Dezember 2016

Schonungsloses Selbstbekenntnis




Tagesbefindlichkeit – , Samstag, den  03. Dezember  2016
Das merken, be-halten der Träume kommt meist am Morgen viel zu kurz. Denn, wenn ich die Augen aufschlage, beginne ich schon zu denken und….da sind die Träume fort. Manchmal versuch‘ ich sie festzuhalten, …….wenn ich viel Muse habe und sonst keine Sorgen weiter. Oft gelingt das sogar mittels Emotionen, Gefühlen und Bildern.
Aber darüber wollte ich jetzt eigentlich gar nicht reden.
Als ich also heute Morgen die Augen aufschlug, kamen natürlich gleich wieder die Gedanken an die Schmerzen, weil auch DIE zumeist gleich nach dem Erwachen gegenwärtig sind.
Ich ging auf Fehlersuche, so wie immer. WAS ist daran schuld, dass ich jetzt so leiden muss und ich komme immer öfter zu dem Schluss, das sich selbst es bin.
Selber schuld,….so zu sagen. Weil……..ich ein Waschlappen bin!
Eine undisziplinierte, ignorante, oft phlegmatische, zu gut konditionierte, an alten Gewohnheiten festhaltende Idiotin. Was eigentlich schon alles sagt.



Fakt ist, dass ich mich, nach den drei Wochen der Schwermetallausleitung mit der speziellen Diät, wo ich eben NICHT alles essen konnte, doch besser fühlte, wie seit langem. In jedem Fall besser als jetzt. (Da ich wieder im alten Ess-Modus bin.)
Ich war zwar froh, dass ich ENDLICH wieder ein paar Dinge mehr meinem Speiseplan hinzufügen konnte und tat das auch sofort (mit Gier), sobald ich das Gespräch mit meiner Heilpraktikerin beendet hatte und sie mir sagte, dass ich l-a-n-g-s-a-m (langsam, wohl gemerkt!) wieder alles essen könnte. ABER, ich tat’s nicht langsam, sondern schnell. Heißhunger hatte sich da eingestellt. Ich konnte mich eben NICHT beherrschen und aß……Süßigkeiten, Weizenprodukte, Milch. Denn ich bin so wie so schon limitiert. Keine tierischen Fette……wenn möglich. Dazu gehört halt auch Käse. Keine Innereien. - Esse ich so wie so nicht. Anfangs hatte ich aber auch damit Schwierigkeiten, weil ich Leberwurst so gerne esse.  Leberwurstbrot mit Zwiebeln drauf….hmmm.
Keine Eier. Oder zumindest kein Eigelb. Ist auch oft schwierig. Besonders beim Einkaufen. In vielen Sachen sind halt Eier drin.
Ich meine gut, DAMIT kann ich jetzt ganz gut leben. Aber als ich noch mal eingeschränkt wurde, auch wenn es nur für drei Monate war, ist mir das schon recht schwer gefallen. Zudem, und ich schrieb es schon, sprengte diese spezielle Diät auch den Rahmen meiner Haushaltskasse, WEIL….die Dinkelprodukte zumeist dreifach teurer sind.
Na ja, das Mischbrot (Roggen-Weizen) kann ich ja so beibehalten. Denk‘ ich mal. Aber……bei all den anderen (wohlschmeckenden) Speisen, rudere ich besser sehr scharf zurück! 


Ich war so gut wie vom Zucker weg. Nur mal einen Löffel Rohzucker im Kaffee. Ansonsten nichts weiter wie ab und an etwas vom Kokosblütenzucker, der ja sogar, lt. (m)einer Heilpraktikerin, noch basisch sein soll.
Ich hätt‘ ja auch noch das Xylit. Ist gut für die Zähne. Und nicht zu unterscheiden vom herkömmlichen Zucker. Das ginge also auch.
Der Weißzucker an sich, ist nicht das Problem. Den gibt es schon lange nicht mehr bei uns im Haus. Aber viele Speisen sind halt damit gesüßt. Oder normale Süßigkeiten überhaupt. Hatte ich doch tatsächlich wieder mit Bonbons begonnen. Das war in der Zeit um Samhain.
Ein paar Chips wären auch nicht so schlimm. Die habe ich auch manchmal in der Zeit der Schwermetallausleitung gegessen. Allerdings sind Diese wieder mit den üblichen Geschmacksverstärkern versetzt. Genauso wie das Chinaessen, das mir ab und an mein Sohn mitbringt, wenn er nach Saalfeld fährt. In jedem Fall ist es (bisher) eine willkommene Abwechslung. - Und da nehme ich schon zumeist das Vegetarische.  - Schließlich will ich nicht immer das Gleiche essen. Wer will das schon. 

 (Das sind die "Speziellen", die mir so gut schmecken, aber nicht. Das Eine ist aus roter Beete und das andere aus Zwiebeln gemacht, mit ....den immer gleichen Grundaufstrich aus Sonnenblumenkernen...-mus. Oder so.)

Beim Dinner ist das Ähnlich. Ich habe halt nur zwei gängige Brotaufstriche (von iBi), die mir wirklich gut schmecken. Ab und an ein bisschen Ziegenkäse (tierisches Fett! Also Vorsicht!). Mal frisch. Mal in Scheiben. Die Abwechslung ist da schon die Avocado - Creme.
So, womit wir beim Weizen wären, den ich die drei Monate NICHT aß.
Das Problem ist hier allerdings, dass alle Nicht-wurst, oder ähnlich nachempfundene Speisen vom veganen Versand aus Weizeneiweis sind. Wie beispielsweise der Gyros oder das Ragout, die immer mal ein gutes Mittag sind.
Sollte ich DAS jetzt wieder lassen? Aber WAS bleibt dann noch? Wär‘ schade drum. Hatte mich gerade so daran gewöhnt. Denn wirklich GUT, schmeckt‘s halt auch nicht. Aber man kann es essen. Ich habe mich so la, la, dran gewöhnt.
Die Nicht-Wurst vom Vegi-Versand schmeckt mir nicht. Allerhöchstens mal der Nicht-Knacker. Oder das Räucherle, das zwar gut schmeckt, aber auch seinen Preis hat.


Alles in allem ist es schon recht kompliziert geworden,….mit dem Essen. Und ständig füge ich neue Infos hinzu und ändere ggf. auch mal was....im Speiseplan.
Es ist halt so, und jetzt bitte nicht lachen, das Essen, tatsächlich der Sex im Alter ist. Es schmeckt halt gut und wenn man an dieser Stelle immer mehr limitiert wird, immer weniger essen kann, damit‘s einer wenigstens halbwegs geht,….ich weiß nicht, in wie weit und wie lange sich das noch lohnt.
Aber keine Angst. NOCH setzt ich mir nicht die Kugel......Dafür ist es noch viel zu interessant. Und so lange ich noch halbwegs kann…….(füge ich mich in meine Limitation. (Und essen halt noch weniger Sachen.))